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Von sich reden machen ist immer besser als über sich reden lassen. Anders gesagt ist aktiv kommunizieren für ein Unternehmen besser als zuzusehen, wie schlimmstenfalls in der Öffentlichkeit ein falsches Bild über Tun und Handeln entsteht. Im Bundesland der Tüftler und Ingenieure, der Dichter und Denker, sind Corporate Relations weit mehr als schicke Anzeigen, ein netter Geschäftsbericht oder ein technisch anspruchsvoller Internet-Auftritt. Baden-Württemberg ist Business-to-Business-Land. Und weil sich die Kommunikationsbranche ist den letzten zehn Jahren revolutionär verändert hat, bedarf es für die Business-to-Business-Kommunikation der Unternehmen mehr denn je die Königsdisziplin der Kommunikation: das umfassende Feld der Public Relations.

Die Branchenzeitschrift w&v startete unter deutschen Managern eine Umfrage zur Stellung der klassischen Werbung. Demnach sagen 60 Prozent der Manager, dass der Trend noch weiter weg von der klassischen Werbung gehe, hin zu anderen Kommunikationsformen. Auf die Frage, worauf Manager in Zukunft mehr Gewicht legen werden, nannten 58 Prozent die Public Relations und 56 Prozent die Online-Kommunikation.

In einer Umfrage der Uni Würzburg für die Deutschen Journalistendienste wurde nach der Glaubwürdigkeit der verschiedenen Kommunikationskanäle gefragt. Das Ergebnis: PR genießt die höchste Glaubwürdigkeit in der Unternehmenskommunikation. Auch bei der Nutzung der Marketinginstrumentarien rangiert PR an vorderster Stelle. Die klassische Werbung belegt den dritten Platz in der Beliebtheit.

Ein erstaunlicher Wandel, den die in Deutschland immer noch relativ junge und leider in vielen Unternehmen immer noch ungenutzte Disziplin der Public Relations hier erfährt. Dabei gibt es eine Menge an Betätigungsfeldern, von der klassischen Produkt-Pressemitteilung für Fachmedien über einen aktuellen Web-Auftritt via Content-Management-System bis hin zu unternehmenseigenen Publikationen mit den Zielgruppen Kunden, Mitarbeiter und interessierte Öffentlichkeit.

Meine Erfahrungen in zahlreichen Unternehmen, die im Business-to-Business-Bereich anzusiedeln sind, zeigen, dass der Schlüssel zu einem langfristig kommunikativen Erfolg im Verständnis von Kunde und PR-Agentur liegt, oder anders formuliert: im Verständnis von Techniker und Journalist. Die kommunikative Königsdisziplin Public Relations benötigt journalistisches Handwerk und darüber hinaus schlüssige Kommunikationskonzepte, eine kreative Umsetzung sowie das nötige Einfühlvermögen des PR-Journalisten in die heterogene Produktwelt des Kunden.

Viele Unternehmen sind sich über die Komplexität ihrer eigenen Produkte sehr wohl bewusst und möchten deren Beschreibung und Erläuterung nicht in „fremde Hände“ legen. Und genau hier lässt sich die kommunikative Soll-Bruchstelle ausmachen: Die gut gemeinte und sicher technisch vollkommen korrekte Beschreibung in Eigenregie findet in den meisten Fällen keinen Leser, Hörer oder Betrachter, weil sie nicht verstanden wird!

Public Relations setzen aber voraus, dass Gesagtes, Berichtetes und Gezeigtes nicht nur von einem erlauchten Kreis technisch hoch gebildeter Ingenieure verstanden wird, sondern gleichermaßen von Vertriebsfachleuten, Marketingverantwortlichen und natürlich den – nicht selten kaufmännisch gebildeten - Geschäftsführern oder Vorständen von Unternehmen. Gute PR-Beratung setzt noch früher an, im Wissen, welche Botschaft auf welchem Weg über welches Medium zu publizieren ist. Dann erst kann von einem vollkommenen PR-Beziehungs-Management die Rede sein.

Unternehmen möchten als modern, fortschrittlich, innovativ, flexibel und auch zunehmend als kommunikationsoffen wahrgenommen werden. Diese Attribute lassen Image und Bekanntheitsgrad nach oben klettern. Sie lösen Impulse bei potenziellen neuen Mitarbeitern aus, die diesen Unternehmen den Vorzug geben. Nicht zuletzt registrieren Banken, die Politik und auch die Kunden des Unternehmens mit einem gewissen Wohlwollen, welche positiven Marktakzente der Geschäftspartner, Arbeitgeber im Wahlkreis oder Zulieferer setzt.

PR nur auf die rein schreibende und konzeptionelle Tätigkeit zu reduzieren, wäre weit gefehlt. Zum Beziehungsmanagement gehören logischerweise auch die Public Affairs, jene Form der Lobby-Arbeit, die in der Synergie mit professioneller Medienarbeit wesentlich effektiver ihre Wirkung entfaltet. Wie sagte mir gegenüber der frühere Wirtschaftsminister und heutige stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP im Deutschen Bundestag, Rainer Brüderle: „Wir Deutsche sind hervorragende Ingenieure, aber lausige Lobbyisten!“.

Klaus Peter Betz
Geschäftsführer Gesellschafter
ecomBETZ PR - Schwäbisch Gmünd

 
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Alfa Romeo, Thomas Cook, Neckermann Reisen, Fisherman’s Friend oder Erben Wein – bekannte Markennamen, denen wohl jeder schon einmal begegnet ist. Aber wer kennt Bartenbach?
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Klaus Peter Betz
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Markus Eichel
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Integrierte Kommunikation
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Christian Rechmann
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Philipp Riediger
Point of Sale –
der Punkt der Entscheidung
Angelika Schmid
Heute ist morgen schon gestern ...
Herbert Schneider
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Hansjörg Zimmermann
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