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„Die Botschaft hör’ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“, dieses Zitat aus Goethes Faust beschreibt treffend einen Zustand, mit dem sich viele Unternehmen und Organisationen heute konfrontiert sehen. Allzu oft werden die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen verspielt – die Mitarbeiter, die Kunden und die Bevölkerung sind enttäuscht und reagieren mit Skepsis und Kaufzurückhaltung. Ein bedeutender Teil des Unternehmenswertes hängt folglich von dessen Kommunikation ab: Nur wer glaubwürdig kommuniziert und damit ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen sich und seinen Öffentlichkeiten aufbaut, wird seine Produkte und Leistungen erfolgreich verkaufen können.

Vertrauen selbst ist damit wertvolles Kapital – denn was, wenn nicht Vertrauen, bewegt einen Käufer oder Investor dazu, sein Geld in Produkte bzw. Anteile eines Unternehmens zu investieren? Vertrauen ermöglicht es Unternehmen, Ressourcen zu erlangen, die Kunden durch ihre Entscheidung in Form einer Vorleistung zur Verfügung stellen. Die Schaffung von Vertrauen muss deshalb als zentrales unternehmerisches Ziel verstanden werden. Leider sieht die Realität oft anders aus. Vertrauen hängt der Ruf an, ein so genannter „soft skill“ zu sein, also ein weicher Faktor, den man sich in guten Zeiten leistet, auf den man in schlechten Zeiten aber getrost verzichten kann. Dass dies ein Irrtum ist, belegt die Arbeit zahlreicher Experten. Vertrauen rechnet sich. Es ist kein weicher, sondern ein harter Faktor.

Wie kann Vertrauen weiter ausgebaut oder gegebenenfalls gar zurück gewonnen werden? Das in Japan verwendete Schriftzeichen für Kommunikation ist gleichbedeutend mit "Vertrauen vermitteln" – das eine wird mit dem anderen gleichgesetzt. Vertrauen zwischen dem Unternehmen und seinen Öffentlichkeiten kann also nur durch eine glaubwürdige Kommunikation ermöglicht, gefördert und ausgebaut werden – in Verbindung mit integerem, unternehmerischem Handeln. Zugeschriebene Glaubwürdigkeit wiederum reduziert Komplexität, senkt durch die als verlässlich wahrgenommenen Informationen das Risiko und trägt zu einem vertrauensvollen Image bei.

Die skizzierten Zusammenhänge verdeutlichen, dass Kommunikation eine weit reichende und durchaus riskante Angelegenheit ist, die in professionelle Hände gehört. Das vorliegende Nachschlagewerk stellt Profis und Agenturen aus unterschiedlichen Bereichen vor, denn auch die Auswahl einer Agentur hat sehr viel mit Vertrauen zu tun. Die Wahl des richtigen Partners entscheidet darüber, wie erfolgreich die Kommunikation mit den unterschiedlichen Zielgruppen verläuft. In diesem Sinne verschafft Ihnen das vorliegende Buch hilfreiche EINBLICKE.

Martin Gehl
Managing Partner
Leipziger & Partner (GPRA)
Berlin, Frankfurt am Main, Zürich

 
Tilman Au
Ausblick für den Einblick
Dipl.-Kfm. Tobias Bartenbach
Alfa Romeo, Thomas Cook, Neckermann Reisen, Fisherman’s Friend oder Erben Wein – bekannte Markennamen, denen wohl jeder schon einmal begegnet ist. Aber wer kennt Bartenbach?
Shalva Beniashvili
Kulturbranding - die Kunst, Kultur zu kommunizieren
Klaus Peter Betz
Baden-Württemberg ist Business-to-Business-Land
Philipp Bierbaum
Qualität zahlt sich aus
Ralf Deubler
Stellen Sie sich vor, es ist eine
riesige Party und keiner geht hin.
Markus Eichel
Rückblick, Einblick, Ausblick
Martin Gehl
Kommunikation steigert Glaubwürdigkeit und Vertrauen
Doris Haffner
Integrierte Kommunikation
— Werbung trifft IT.
Birger W. Hetzinger
Die Marke ist die Botschaft
Michael Horlacher
Kunden binden mit Dialogmarketing
Hundertgrad

Über Kopfbäuche,
Kundenkümmerer und Seismografiker

Hans-Christian Hunfeld
Eine Zielgruppe macht Sorgenfalten
Dr. Tim Karg
Partystimmung auf dem Olymp?
Jürgen Knauss
Ein etwas anderes Streiflicht
Brigitte Schuka, Thomas Krause
Aufbruch – Umbruch – Durchbruch
Volker Lässing
Das Ende der Kakophonie
oder
Manchmal ist weniger mehr
Rolf Mayr
"Es gibt Themen, die gehen nicht an einem vorbei."
Gerhard Mutter
High Involvement, low Cost
Stefan Neukam
Marketing als Motor:
Sense and Response
Willy F. Petermeier
„Branding & Selling“
Zeljko Ratkovic
Früher war alles schlechter!
Christian Rechmann
Die Mitte wirbt!
Alexandra Richter
Emotionen sind schneller als der Verstand.
Philipp Riediger
Point of Sale –
der Punkt der Entscheidung
Angelika Schmid
Heute ist morgen schon gestern ...
Herbert Schneider
Die Zukunft spricht Dialog. Reden Sie mit!
Peter Jochen Schott
Dienstleister für die Marke
Peter Schultze
Die Metropolregion Nürnberg
Helmut Sendlmeier
Ausgezeichnete Werbung braucht keine Auszeichnungen
Heinz Stoll
Steh auf, wenn du integriert denkst
Michael Waadt
Wer einmal lügt
Oliver Walter
Von der Werbewirtschaft zur Erlebnisökonomie
Ingrid Wächter-Lauppe
Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern die anderen Windmühlen.
Hansjörg Zimmermann
Kreativ und schnell.